Von der Raupe zum Schmetterling

 

Inspiriert von dem Buch die „Raupe Nimmersatt“, entstand der Gedanke gemeinsam mit den Kindern Schmetterlinge zu züchten.

 

In einem kleinen Behälter wurden die Raupen an die Tigerenten geliefert. Begeistert wurden die Raupen begutachtet und von den Kindern erforscht. Sie zogen ein in eine kleine Aufzuchtvoliere. Jeden Tag konnte man erkennen, dass die Raupen gewachsen sind. Innerhalb weniger Tage waren sie doppelt so groß wie anfänglich. Für alle war es spannend morgens in die Krabbelstube zu kommen und nach den Raupen zu sehen. Im Morgenkreis wurden sogar Lieder für sie gesungen. Das Lied „Häschen in der Grube“ wurde anlässlich der Raupen umgetextet zu „Raupe in der Dose“. Die Kinder, ihre Eltern und auch wir warteten gespannt darauf, wann sich die erste Raupe verpuppt. Sobald sich die Raupen verpuppt hatten, konnten sie leider nicht, wie üblich, in Ihrer Voliere mit in den Morgenkreis genommen werden, sondern mussten auf dem Regal stehen bleiben damit die Puppen nicht herunterfallen. Über das Wochende wurden die verpuppten Raupen von unserer Auszubildenden zuhause gepflegt und während dieser Zeit sind die ersten Schmetterlinge geschlüpft und haben zur Stärkung Zuckerwasser zu trinken bekommen. Nachdem alle Raupen sich in wundesrschöne Schmetterlinge verwandelt hatten, wurden sie zusammen mit den Kinder auf dem Außengelände freigelassen. Noch ab und zu bekommen die Tigerenten beim Spielen im Hof Besuch von einem Schmetterling.