Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

1985 hatten es dann trotz langwieriger Suche nach geeigneten Räumen und aufgeschlossenen Vermietern zwei weitere Elterngruppen geschafft: In der Luisenstraße eröffneten die Gummibärchen und in Räumen der AWO im Hainbachtal kam eine weitere Krabbelstube unter.
Im Januar 1986 machte die Krabbelstube "Kleine Hexe" in einem Hinterhofgebäude der Frankfurter Straße für sechs Kinder ihre Türen auf.
Bei den politisch Verantwortlichen der Stadt Offenbach sollte es noch eine Weile dauern, bis diese die Notwendigkeit der Einrichtung von Krabbelstuben erkannten und die dafür erforderlichen finanziellen Mittel in den Haushalt einstellten.
Die bereits bestehenden Krabbelstuben mussten sich zunächst über die Beiträge der Eltern und einen pauschalen Betriebskostenzuschuss der Stadt finanzieren.
Das bedeutete, dass die Eltern einen großen Teil an Eigenleistung bei der pädagogischen Betreuung der Kinder zu erbringen hatten.
Dazu kamen noch regelmäßige Koch-, Putz- und Einkaufsdienste sowie die Organisation und Verwaltung der Einrichtung.
Beispielsweise musste ein Mitglied der Elterngruppe die Buchhaltung sämtlicher Ein- und Ausgaben verantwortlich übernehmen. Darüber hinaus leisteten die Eltern alle erforderlichen Arbeiten zur Inbetriebnahme einer neuen Einrichtung, von der Renovierung unter Berücksichtigung der Auflagen des Landesjugendamtes bis hin zur Ausstattung mit Spielgeräten, Spielzeug und Verbrauchsmaterial.

Dennoch waren viele Eltern bereit, initiativ zu werden und neue Krabbelstuben zu gründen. So eröffneten 1987 der Purzelbaum in der Speyerstraße (heute Kuckucksnest) und 1988 die Rabenkinder in der Goethestraße. weiterlesen...

Krabbelstubb Einrichtungen
Krabbelstubb Einrichtungen