Eigengründungen bestimmen das Bild

Die Eröffnung der ersten "echten" KiTa des Vereins im April 1996 in der Geleitstraße 105 setzte solchen Sachzwängen ein Ende und ermöglichte es Eltern und Bezugspersonen, pädagogische Überlegungen beim Übergang von der Krabbelstube in den Kindergarten wieder in den Vordergrund zu stellen. Gleichzeitig war damit innerhalb des Vereins die Lücke zwischen Kleinkinder- und Schulkinderbetreuung geschlossen.

 

Bei den jüngsten Einrichtungen innerhalb des Vereins waren nicht mehr gründungswillige Eltern die treibenden Kräfte. Stattdessen wurde der Verein selbst initiativ, um offensichtliche Betreuungslücken zu schließen und das Angebot den Erfordernissen anzupassen oder bestehende Einrichtungen zusammenzufassen und in neueren und besser geeigneten Räumen neu zu eröffnen. Im Jahr 1999 kamen Die Krümelmonster, ein Hort für 15 Schulkinder im Stadtteil Lauterborn, unter das Dach der Krabbelstubb' e.V.. Diese ursprünglich altersgemischte Gruppe des Sozialpädagogischen Vereins wurde dem Betreuungsbedarf im Stadtteil angepasst und als reiner Hort weitergeführt. Seit rund zwei Jahren gehört die altersgemischte Gruppe Pusteblume in Bürgel zum Verein, die ebenfalls von einem freien Träger übernommen wurde und mittlerweile 22 Kindern von drei bis zwölf Jahren Platz bietet.

 

Das jüngste "Baby" des Vereins ist das Kinderhaus in der Mathildenstraße 18, das im Sommer seine Türen für 27 Kinder vom Krabbelstubenalter bis zum Schulbeginn öffnete. In der Mathilde wurden die ehemaligen Gummibärchen aus der Luisenstraße und die Wilden Strolche aus der Krafftstraße zusammengefasst, die hier nach langen Jahren in beengten Räumlichkeiten verbesserte Bedingungen vorfanden. In den großzügigen Räumen des Kinderhauses konnten zusätzlich zehn neue Betreuungsplätze geschaffen werden. Den Kindern der Mathilde steht außerdem ein nach ihren Bedürfnissen gestaltetes Außengelände zur Verfügung.

 

In weiteren "alten" Gruppen des Vereins, die zum Teil seit fast fünfzehn Jahren in den einstmals mit viel Improvisationskunst hergerichteten Gründungsräumen arbeiten, wurden in den letzten Jahren durch Umbauten und Renovierungsarbeiten deutliche Verbesserungen für Kinder, Bezugspersonen und Eltern erreicht: So haben die Pinguine seit vier Jahren ein kindgerechtes Bad, das aus dem pädagogischen Konzept der Krabbelstube nicht mehr wegzudenken ist. Die Räume der Rabenkinder wurden im letzten Jahr umgebaut und saniert und bieten jetzt bessere Möglichkeiten zum Spielen, Toben oder Ausruhen. Insbesondere die Küche wurde grundlegend saniert und den Bedürfnissen der Einrichtung angepasst. In den übrigen Gruppen wurden die Räume durch Renovierungsarbeiten verschönert oder beispielsweise durch den Austausch von Bodenbelägen ihrer Bestimmung entsprechender ausgerichtet. weiterlesen...

Krabbelstubb Einrichtungen
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