Die Rahmenbedingungen verschlechtern sich

- der Bedarf an neuen Betreuungsformen bleibt

Wie ging es in den neunziger Jahren weiter?
Noch im ersten Quartal des Jahres 1991 ruderte die große Koalition bei der Finanzierung der Elterninitiativen kräftig zurück. Die Zuschüsse für freie Träger ohne Steuereinnahmen wurden um 25 Prozent gekürzt. Mit den 1992 neu beschlossenen Förder-richtlinien verschlechterte sich die Bezuschussung der Elterninitiativen erneut. Der städtische Zuschuss beträgt demnach nur noch maximal 45 Prozent der tatsächlichen Kosten des Trägers. Das bedeutete, dass die Eltern mehr als der Hälfte der Kosten selbst aufbringen müssen. Die Nachfrage nach Krabbelstuben- und Hortplätzen war dennoch ungebrochen.

 

Trotz der eher düsteren finanziellen Aussichten eröffneten im Sommer 1991die Wilden Strolche in der Krafftstraße. Im Februar 1992 folgten die Sternschnuppe in der Hermannstraße und im Oktober die Krawallschachtel in Bürgel. Nach langer und schwieriger Vorbereitungszeit konnte 1994 in einer ehemaligen Lagerhalle in der Karlstraße die zwölfte Gruppe des Vereins, der Kinderladen Die Fledermäuse, eröffnen.

 

Im gleichen Jahr starteten Die wilden Dinos in der Ludwigstraße den Versuch, eine altersgemischte Gruppe von Kindergarten- und Schulkindern zu etablieren. Nicht zuletzt aufgrund der räumlichen Beschränkungen währte dieser nur ein knappes Jahr. Die Kindergartenkinder zogen um in die Berliner Straße, wo seit 1995 die Kindergartengruppe Wunderlampe, mittlerweile eine altersgemischte Gruppe, existiert. weiterlesen...

Krabbelstubb Einrichtungen
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